Freitag, 2. Januar 2015

Themenübersicht beim Familienfunk

Hier hast Du den vollen Themenstrauß des Familienfunks gefunden und es erwarten Dich dennoch noch unverhoffte Überraschungen und Wendungen.


Die Familienfunk Themenliste


Gott

Lego

Fotos


Tiere


Festtage

Veranstaltungen

Kochen und Backen


Familien-Basiswissen

Geschenk-Ideen


Star Wars

Mütter

Väter


Geburt


Reise

Tod


DIY






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Tags: Themen, Themen Familienfunk, Themenübersicht Familienfunk

Blade Runner

Filmtipp | Familienfunk


Genre   Romanze, Sci-Fi
Regie   Ridley Scott (1982)
Hauptdarsteller   Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young

Familienfunk Familientipp Blade Runner
Filmtipp Blade Runner © Warner Bros.


Kurze Filmkritik zu Blade Runner


Können Maschinen Gefühle entwickeln und kann man sich als Mann vielleicht in eine künstlich intelligente Replikanten-Frau verlieben? Sind Menschen nicht auch "nur" Software-basierte Computer mit diversen Schwierigkeiten in der Gefühlswelt? Spannende Themen, aber ein bisschen langweilig erzählt.


Weitere Future-Filme


Interstellar

2001: Odyssee im Weltraum


Filmzitate

Blade Runner - Filmtipp Familienfunk
Filmzitate aus Blade Runner


Tags: Blade Runner, Film Blade Runner

Was ist Gott?

Was zum Teufel ist Gott?



Was Gott genau ist, ist nicht so einfach klarzustellen. Eine Annäherung auf diese Frage wird am 17.Juni 2018 beim familienfunk publiziert. Dein Warten hat sich also gelohnt, hab noch ein bisschen Geduld!












Weiterführende Informationen zum Phänomen 'Gott'





Tags: Was ist Gott?, Gott, das Göttliche

Donnerstag, 1. Januar 2015

Zypriotische Sprichwörter

Sprichworte aus Zypern


_ Besser Schuhe von zu Hause, selbst wenn sie zerlumpt sind.

_ Besser spät als nie.

_ Das Gesicht eines Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunkeln.

_ Das Kaninchen hat anderen Augen als der Eule.

_ Ein Narr wirft einen Stein ins Meer, und hundert Weise können ihn nicht wieder herausholen.

_ Er ist aus der Zeit der Eulen.

_ Feuer brennt, wo es trifft.

_ In allem ist Mäßigung am besten.

_ Man schlägt die Fliege nur, wenn sie einen ärgert.

_ Wer selber nicht tanzt, kennt viele Lieder.

_ Wer sich verbrannt hat, bläst sogar auf Joghurt.

_ Wir müssen durch Gründe überzeugen, nicht durch Tradition verschreiben.


Sprichworte aus anderen Ländern


Deutsche Sprichwörter
Sprichworte aus Zypern

Brasilianische Sprichwörter


Tags: Zypriotische Sprichwörter, Sprichworte aus Zypern, Zypern

Mutter Teresa Zitate

Zitate von Mutter Teresa


Mutter Teresa (1910-1997) 
Mutter Teresa Zitate
Mutter Teresa per Du mit Gott © Túrelio




_ Arme Menschen teilen immer.

_ Das allergeringste Opfer kann so viel verändern.

_ Das Leben ist ein Kampf, lebe ihn. Das Leben ist Freude, koste sie. Das Leben ist ein Versprechen, halte es. Das Leben ist auch Traurigkeit, überwinde sie.

_ Die Liebe macht, dass man mutig sein kann.

_ Die Liebe zu Gott muss sich umsetzen in die Tat für den Nächsten.

_ Die schlimmste Armut ist Einsamkeit und das Gefühl, unbeachtet und unerwünscht zu sein.

_ Du kannst beten, während du arbeitest. Die Arbeit hält das Gebet nicht auf und das Gebet nicht die Arbeit.

_ Echte Freundschaft ist herzlich und doch zurückhaltend. Sie kapselt nicht ab, sondern läßt die Freiheit in der Wahl der Freunde.

_ Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar - sei trotzdem ehrlich und offen.

_ Ein fröhliches Herz entsteht normalerweise nur aus einem Herzen, das vor Liebe brennt.

_ Es ist besser zu dienen, als bedient zu werden.

_ Es ist eine große Tugend, Demut zu üben, ohne zu wissen, dass man demütig ist.

_ Friede beginnt mit einem Lächeln. Lächle fünfmal am Tag einem Menschen zu, dem du gar nicht zulächeln willst: Tue es um des Friedens willen.

_ Für mich ist die größte Entfaltung menschlichen Lebens, in Frieden und Würde zu sterben, denn das ist die Ewigkeit.

_ Gott hat die Armut nicht erschaffen, er schuf nur uns.

_ Heiligkeit ist kein Luxus, sondern einfach eine Pflicht.

_ Ich glaube, je weniger wir besitzen, umso mehr haben wir zu geben. Und je mehr wir besitzen, umso weniger können wir noch geben.

_ In Indien und anderen unterentwickelten Ländern sind wir materiell arm. In vielen anderen Ländern dagegen, in Europa, Amerika und anderswo, gibt es die geistige Armut.

_ Je mehr Du gibst, desto mehr empfängst Du.

_ Jedes Kind ist kostbar.

_ Keinem Menschen etwas zu bedeuten, das ist eines der schwersten Leiden.

_ Lächeln erzeugt Lächeln, genauso wie Liebe Liebe erzeugt.

_ Lasst keinen zu euch kommen, ohne dass er besser und glücklicher wieder geht.

_ Leid, das gemeinsam angenommen und getragen wird, ist Freude.

_ Liebe ersetzt Maschinen.

_ Man verliert die Beziehung zu Gott, wenn man die Beziehung zum Geld hat.

_ Niemand hat ein Recht auf ein Übermaß an Wohlstand.

_ Nötiger als Brot hat der Mensch, in der Gesellschaft erwünscht zu sein.

_ Nur die Frau kann eine Familie schaffen. Aber eine Familie kann auch an ihr zerbrechen.

_ Sich selbst geben ist besser als nur geben.

_ Um die Armen zu verstehen, muss man unter den Armen stehen.

_ Warte nicht auf jemanden, der dir Anweisungen erteilen soll, oder auf einen Vorgesetzten: tu das Gute allein, von Mensch zu Mensch.

_ Was zählt, ist nicht die Gabe selbst, sondern die Liebe, mit der du sie gibst.

_ Wenn Du Menschen verurteilst, hast Du keine Zeit sie zu lieben.

_ Wenn man für den Frieden arbeitet, verringert dieser Frieden den Krieg.

_ Wenn wir wirklich Liebe üben möchten, ist es klar, dass wir lernen müssen zu vergeben.

_ Wer mit Freuden gibt, gibt am meisten.

_ Wir alle können dort, wo wir stehen, zu Friedensstiftern und Trägern der Versöhnung werden.

_ Wir alle sind Arme vor Gott.
Mutter Teresa Zitate
_ Wo Liebe ist, da ist Frieden.



Zitate anderer berühmter Christen


Bettina von Armin
Mutter Teresa Zitate

Reinhold Niebuhr


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Victor Hugo Zitate

Zitate von Victor Hugo

Victor-Marie Hugo (1802-1885)
Victor Hugo Zitate
Stahlstich vom 30-jährigen Victor Hugo


_ Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will.

_ Nichts trägt in gleichem Maß wie der Traum dazu bei, die Zukunft zu gestalten. Heute Utopia, morgen Fleisch und Blut.

_ Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.

_ Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich.

_ Denken ist die Arbeit des Intellekts, träumen sein Vergnügen.

_ Wenig Arbeit ist eine Bürde, viel Arbeit eine Freude.

_ Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

_ Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.

_ Das erste Anzeichen wirklicher Liebe ist bei einem jungen Mann Schüchternheit, bei einem jungen Mädchen Kühnheit.

_ Mir ist auf der Straße ein sehr armer junger Mann begegnet, der verliebt war. Sein Hut war alt, sein Mantel abgetragen, Wasser rann durch seine Schuhe. Aber Sterne zogen durch seine Seele.

_ Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.

_ Gott hat nur Wasser geschaffen, aber der Mensch machte den Wein.

_ Den Menschen, die unsinnig genug sind zu sagen "Die Menschheit steht stille", antwortet Gott, indem er die Erde zittern lässt.

_ Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.

_ Vierzig Jahre sind das Alter der Jugend, fünfzig die Jugend des Alters.
 
_ Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
   
_ Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Victor Hugo Zitate





Zitate anderer Dichter

Victor Hugo Zitate

Zitate von William Shakespeare

Zitate von Antoine de Saint-Exupéry

Victor Hugo Zitate
Romantiker Victor Hugo im Jahr 1875
Victor Hugo Zitate
Beerdigungszeremonie für Victor Hugo am 1. Juni 1885 in Paris
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Baruch de Spinoza Zitate

Zitate von Baruch de Spinoza

Baruch de Spinoza (1632-1677) 
Spinoza Zitate
Baruch von Spinoza 1665



_ Jede Entscheidung ist Verneinung.

_ Alles Vortreffliche ist ebenso schwierig wie selten.

_ Sein, was wir sind, und werden, was wir werden können, das ist das Ziel unseres Lebens.

_ Das wahre Gut des Menschen ist das eifrige Bestreben der Vervollkommnung seiner Natur.

_ Tue nie soviel, wie du glaubst, tun zu können.

_ Nicht weinen, nicht zürnen, sondern begreifen!

_ Geschichte darf man weder beweinen noch belachen – Geschichte muß man verstehen.

_ Alle Dinge geschehen aus Notwendigkeit; es gibt in der Natur kein Gutes und kein Böses.

_ Jede Erscheinung beweist ihre Notwendigkeit durch ihr Dasein.

_ Was wir Zufall nennen, ist der Zufluchtsort der Unwissenheit.

_ In der Natur der Vernunft liegt es nicht, die Dinge als zufällige, sondern als notwendige zu betrachten.

_ Der Zweifel entsteht immer daraus, daß man die Dinge nicht der Ordnung nach erforscht.

_ Die Idee des Meeres ist in einem Wassertropfen vereint.

_ Alle Körper sind entweder in Bewegung oder in Ruhe.

_ Je verständlicher etwas ist, desto leichter haftet es im Gedächtnis.

_ Ein freier Mensch denkt mehr an das Leben als an den Tod. Die Weisheit ist Betrachtung des Lebens, aber nicht des Todes.

_ Der freie Mensch handelt niemals arglistig, sondern stets aufrichtig.

_ Nur freie Menschen sind einander wahrhaft dankbar.

_ Die menschliche Freiheit besteht lediglich darin, daß sich die Menschen ihres Wollens bewußt, und der Ursachen, von denen sie bestimmt werden, unbewußt sind.

_ Der von seinen Affekten abhängige Mensch ist nicht Herr über sich selbst, sondern ein Sklave des Schicksals.

_ Bei einem freien Menschen ist daher die rechtzeitige Flucht ein Zeichen ebenso großer Willenskraft wie der Kampf.

_ Das was Paul über den Peter sagt, sagt mehr über den Paul aus als über den Peter.

_ Liebe ist Freude, gebunden an die Vorstellung einer äußerlichen Ursache.





_ Es liegt in der Natur der Vernunft, die Dinge unter einem Gesichtspunkt der Ewigkeit zu erfassen.

_ Geduld ist die Tugend der Glücklichen.

_ Die Tugend des Menschen, der nach den Geboten der Vernunft lebt, zeigt sich gleich groß in Vermeidung wie in Überwindung der Gefahren.

_ Demut ist, wenn jemand ohne Verlangen, hochgeachtet zu werden, seine Unvollkommenheit erkennt.

_ Begierde ist des Menschen Wesen selbst.


_ Die Begierde ist ein Trieb mit dem Bewußtsein desselben.

_ Ängstlichkeit wird dem beigelegt, dessen Begierde eingeschränkt wird durch die Furcht vor einer Gefahr, der sich andere zu unterziehen wagen.

_ Jeder bekommt soviel Recht, wie er Macht hat.

_ Auch fehlt es Menschen, die Zeit genug haben, nie an Finten, Gesetze zu umgehen.

_ Die Gerechtigkeit ist der standhafte und fortdauernde Wille, jedem sein Recht zu geben.

_ Sehr großer Stolz und tiefe Selbstverachtung deuten auf eine Schwäche der Seele hin.



_ Das Ziel der Philosophie ist einzig und allein die Wahrheit, das Ziel des Glaubens einzig und allein Gehorsam und Frömmigkeit.

_ Ich weiß nicht, wie ich Philosophie lehren soll, um nicht zum Störer herbeigebrachter Religion zu werden.




_ Wir werden alles unserem Nutzen Widerstrebende, das uns begegnet, mit Gleichmut ertragen, wenn wir uns bewußt sind, daß wir unsere Pflicht erfüllt haben, und daß das Vermögen, welches wir haben, sich nicht soweit erstreckt, daß wir es hätten vermeiden können, und daß wir nur ein Teil der Natur sind, deren Ordnung wir folgen.

_ Nichts Vorzüglicheres können sich die Menschen zur Erhaltung ihres Seins wünschen, als daß alle in allem dermaßen miteinander übereinstimmen, daß gleichsam alle Geister und Körper einen Geist und einen Körper bilden und alle zumal für sich suchen, was allen gemeinschaftlich nützlich ist. Hieraus folgt, daß Menschen, die sich von der Vernunft regieren lassen, nichts für sich verlangen, was sie nicht auch für andere Menschen begehren, und also, daß sie gerecht, treu und ehrenhaft sind.

_ Diejenigen, welche die Menschen heruntersetzen und sich besser darauf verstehen, über die Laster zu schimpfen, als Tugenden zu lehren, und das menschliche Gemüt zu zerknirschen, statt es zu kräftigen, sie sind sich und anderen zur Last.

_ Wenn das Heil so bequem zu erreichen und ohne große Mühe gefunden werden könnte, wie wäre es dann möglich, daß es fast von jedermann vernachlässigt wird? Alles Erhabene aber ist ebenso schwierig wie selten.

_ Kühnheit ist die Begierde, durch welche man angetrieben wird, etwas zu tun, trotz einer damit verbundenen Gefahr, die andere seinesgleichen von dieser Tat abhält.

_ Es ist gewiß, daß diejenigen die Ruhmbegierigsten sind, welche das größe Geschrei erheben über den Mißbrauch des Ruhmes und die Eitelkeit der Welt.

_ Es gibt nur Eine, alle Determination und Negation von sich ausschließende, unendliche Substanz, welche Gott genannt wird und das Ein Sein in allem Dasein ist.

_ Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg. Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.



_ Von daher rühren auch die meisten Streitigkeiten, indem die Menschen ihre Gedanken nicht richtig darstellen oder die Gedanken des andern falsch deuten.

_ Die Selbstzufriedenheit ist in Wahrheit das Höchste, was man erhoffen kann; und weil dieselbe durch Lob mehr und mehr gestärkt wird, und umgekehrt durch Tadel gestört, so gilt auch der Ruhm als das Höchste, und kann man deshalb ein Leben in Schande kaum ertragen.

_ Die gewöhnlichen Menschen trachten, so scheint es wenigstens, nach nichts weniger als nach einem der Heiligen Schrift entsprechenden Leben. Vielmehr sehen wir, daß sie fast alle ihre Hirngespinste für Gottes Wort ausgeben und nur darauf bedacht sind, unter dem Deckmantel der Religion andere Leute dazu zu zwingen, daß sie denken wie sie selbst.

_ Gerechtigkeit ist die feste Absicht, jedem zu geben, was ihm von Rechts wegen zukommt; Ungerechtigkeit hingegen ist es, jemandem im Namen des Rechts etwas wegzunehmen, was ihm bei richtiger Auslegung des Rechts zustünde.



_ Es ist richtig, daß wir im Leben vieles auf Grund bloßer Vermutungen tun, aber es ist falsch, daß unsere Ideen bloß auf Vermutungen beruhen.

_ Hochmut ist, wenn ein Mensch sich eine Vollkommenheit beimißt, die bei ihm nicht zu finden ist.

_ Es geben sich besonders diejenigen jeder Art von Aberglauben hin, die maßlos nach Unsicherem streben.

_ Das Vertrackte am Klarmachen des eigenen Standpunktes ist, daß man dadurch zu einem nicht zu verfehlenden Ziel wird.

_ Die Menschen werden nicht als Staatsbürger geboren, sondern erst dazu gemacht.



_ Sicherlich würde das menschliche Leben weit glücklicher verlaufen, wenn der Mensch ebenso gut zu schweigen wie zu reden vermöchte. Aber die Erfahrung lehrt uns mehr als genug, daß der Mensch nichts so schwer beherrscht wie seine Zunge.

_ Haß wird durch Gegenhaß gesteigert, durch Liebe dagegen kann er getilgt werden.

_ Der Mensch reagiert nicht schwerer als seine Zunge, und seine Begierden vermag er eher zu mäßigen als seine Worte.

_ Es kann gegen die Affekte kein vortrefflicheres, in unserer Macht stehendes Heilmittel erdacht werden, als dieses, welches in der wahren Erkenntnis derselben besteht.

_ Die Begierden sind in Wahrheit blind und hätten keinen Nutzen, wenn die Menschen leicht dahin gebracht werden könnten, bloß nach den Geboten der Vernunft zu leben, d.h. das zu thun, was aus der Notwendigkeit unserer Natur an sich folgt.

_ Die Eintracht wird durch dasjenige erzeugt, was zur Gerechtigkeit, Billigkeit und Ehrbarkeit gehört. Denn nicht bloß das, was ungerecht und unbillig ist, verletzt die Menschen, sondern auch was für unehrbar gilt, oder was gegen die herrschenden Sitten verstößt.

_ Wenn eine Definition vollkommen genannt werden soll, so wird sie das innerste Wesen eines Dinges ausdrücken und verhüten müssen, daß wir eine einzelne Eigenschaft für das Ding selbst nehmen.

_ Der letzte Sinn des Staates ist nicht, zu herrschen, noch die Menschen in Furcht zu erhalten oder sie fremder Gewalt zu unterwerfen, sondern vielmehr den Einzelnen von der Furcht zu befreien, damit er so sicher wie möglich leben und sein natürliches Recht, zu sein und zu wirken, ohne Schaden für sich oder andere, vollkommen behaupten kann. Es ist nicht der Zweck des Staates, die Menschen aus vernünftigen Wesen zu Tieren oder Automaten zu machen. Der Zweck des Staates ist in Wahrheit die Freiheit.


_ Die Ursache, die den Aberglauben hervorbringt, erhält und ernährt, ist die Furcht.::::::::::::::

_ Wer wirklich Gott liebt, den wird es nicht danach verlangen, daß Gott ihn lieb habe.

_ Die Ohnmacht des Menschen in Mäßigung oder Hemmung der Affekte nenne ich Knechtschaft; denn der von seinen Affekten abhängige Mensch ist nicht Herr über sich selbst, sondern dem Schicksal untertan.


_ Alles das, wonach wir aus Vernunft streben, ist nichts anderes als das Erkennen; und der Geist beurteilt, insofern er von der Vernunft Gebrauch macht, nur das als für ihn nützlich, was zum Erkennen führt.

_ Alles, was ist, ist in Gott, und nichts kann ohne Gott sein noch begriffen werden.;;;;;;;;;;;;;

_ Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen. ::::::::::::

_ Der menschliche Geist kann mit dem Körper nicht absolut zerstört werden, sondern es bleibt von ihm etwas übrig, das ewig ist.

_ Die Glückseligkeit ist nicht der Lohn der Tugend, sondern die Tugend selbst; und wir erfreuen uns ihrer nicht deshalb, weil wir die Lüste hemmen, sondern umgekehrt, weil wir uns jener erfreuen, darum sind wir imstande, die Lüste zu hemmen.

_ Es gibt im Geiste keinen absoluten oder freien Willen, sondern der Geist wird zu diesem oder jenem Wollen von einer Ursache bestimmt, welche ebenfalls von einer anderen bestimmt wird und diese wiederum von einer anderen, und so weiter ins Endlose.

_ In der Natur der Dinge gibt es nichts Zufälliges; sondern alles ist aus der Notwendigkeit der göttlichen Natur heraus bestimmt, auf eine gewisse Weise zu existieren und zu wirken.




_ Unter Gott verstehe ich das absolute unendliche Sein, das heißt die Substanz, die aus unendlich vielen Attributen besteht, deren jedes ewige und unendliche Wesenheit ausdrückt.;;;;;;;;;;;;;;;;;

_ Wir nennen dasjenige gut oder schlecht, was der Erhaltung unseres Seins nützt oder schadet, was unser Tätigkeitsvermögen vermehrt oder vermindert, fördert oder hemmt.

_ Die Freude kann niemals schlecht sein, sofern sie durch das Gesetz unseres wahren Nutzens geregelt ist.

_ Der Drang, die göttliche Religion auszubreiten, sank zur schmutzigen Habgier und Ehrsucht und das Gotteshaus selbst zum Theater herab, in dem sich nicht mehr Kirchenlehrer, sondern Redner hören ließen, denen es nicht darauf ankam, das Volk zu belehren, sondern bloß es zur Bewunderung hinzureißen und die Andersdenkenden öffentlich anzugreifen und nur das Neue und Ungewohnte zu lehren, weil es eben das Volk am meisten bewunderte.

_ Der menschliche Geist hat eine adäquate Erkenntnis des ewigen und unendlichen Wesen Gottes.



_ Je mehr wir die einzelnen Dinge erkennen, desto mehr erkennen wir Gott.  ;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

_ So leicht es ist, den Menschen jede Art des Aberglaubens einzuflößen, so schwer läßt sich dagegen erreichen, daß sie in ein und derselben Art verharren.               Aberglauben:::::::::::::

_ Stößt ihnen vollends etwas Seltsamer, scheinbar Wunderbares zu, so halten sie es für ein Wunderzeichen, das den Zorn der Götter oder des höchsten Wesens ankündigt, und meinen – abergläubisch wie sie in der Regel sind – sie müßten die Gottheit durch Opfer und Gelübde versöhnen. Eine Menge solcher Dinge ersinnen sie, indem sie die Natur auf die sonderbarste Weise erklären, als ob sie mit ihnen selbst verrückt geworden sei.

_ Das Unvermögen eines Menschen, seine Affekte zu zügeln und einzuschränken, nenne ich Knechtschaft. Denn jeder lenkt alles gemäß seinem Affekt.

_ Solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht tun zu können, solange ist es ihm unmöglich, es zu tun.



_ Die Fröhlichkeit ist ein Affekt, welcher des Körpers Macht zu handeln vermehrt oder unterstützt; die Traurigkeit ist dagegen ein Affekt, welcher des Körpers Macht zu handeln mindert oder hemmt – folglich ist die Fröhlichkeit geradezu gut.

_ Es ist nicht erst seit heute, daß die Wahrheit teuer zu stehen kommt; üble Nachrede aber soll mich nicht dazu bringen, sie im Stiche zu lassen.

_ Diejenige Regierung wird die gewaltsamste sein, wo einem jeden die Freiheit, zu sagen und zu lehren, was er denkt, verweigert wird.

_ Der König sei durchweg der Geist des Staates, der Rat der äußeren Sinne oder des Körpers, durch welchen der Geist das vollzieht, was er für das Beste erachtet.

_ Denn die Bescheidenheit ist eine Art des Ehrgeizes.

_ Wer von der Furcht geleitet wird und das Gute tut, um ein Übel zu vermeiden, der wird nicht von der Vernunft geleitet.



_ Der Glaube ist eine kräftige Bezeugung durch Gründe, aus welchen ich in meinem Verstande überzeugt bin, daß sich ein Ding wirklich und dergestalt außerhalb meines Verstandes findet, wie ich in meinem Verstande davon überzeugt bin.

_ Ja, weil die große Menge immer gleich elend bleibt, bleibt sie nie lange demselben Aberglauben ergeben; vielmehr wird sie immer wieder von einem neuen Aberglauben angezogen, von welchem sie noch niemals getäuscht worden ist.

_ Heiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut; Melancholie dagegen ist immer schlecht.

_ Jedes Ding kann nur von einer äußern Ursache zerstört werden.

_ Die Herzen werden nicht durch Waffen, sondern durch Liebe und Edelmut gewonnen.

_ Wer Beleidigungen rächen will, lebt bedauernswert; wer dagegen Haß durch Liebe zu bekämpfen strebt, der kämpft sicher wohlgemut. Er widersteht ebenso leicht einem wie mehreren Menschen und spottet der zweifelhaften Hilfe des Glücks. Die Besiegten geben gern nach, ist's ja auch für sie nur Gewinn, nicht Verlust.

_ Nicht derjenige hat den besten Glauben, wer die besten Vernunftsgründe, sondern der allein, wer die besten Werke der Liebe und Gerechtigkeit zeigt.

_ Sie müssen in jedem Staate so eingerichtet sein, daß sie Menschen weniger durch Furcht als duch Hoffnung auf allgemein begehrte Vorteile gefesselt werden; so wird jeder seine Pflicht erfüllen.

_ Furcht ist eine unbeständige Traurigkeit, entsprungen aus der Idee eines zukünftigen oder vergangenen Dinges, über dessen Ausgang wir in gewisser Hinsicht zweifelhaft sind.

_ Auch der Arme, der gern reich sein möchte, redet unaufhörlich vom Mißbrauch des Geldes und den Lastern des Reichen, wodurch er aber nichts anderes erzielt, als daß er sich ärgert und anderen zeigt, wie er nicht bloß über seine eigene Armut, sondern auch über den Reichtum der andern Unmut hegt.

_ Ich bestreite nicht, daß Gebete uns sehr nützlich sein mögen, denn mein Verstand ist zu schwach, um alle Mittel bestimmen zu können, welche Gott zu Gebote stehen, um die Menschen zu ihm, das heißt zum Heil zu führen.

_ Weder die Vernunft, noch die Schrift lehrt, daß man jedes gegebene Versprechen halten müsse.

_ Über das aber, was von einigen Kirchen dann weiter hinzugefügt wird, daß Gott die Menschennatur angenommen hätte, habe ich ausdrücklich bemerkt, daß ich nicht verstehe, was sie sagen. Ja, offen gestanden, scheint mir diese Rede nicht weniger widersinnig zu sein, als wenn mir jemand sagte, der Kreis habe die Natur des Quadrats angenommen.

_ Die Existenz Gottes und sein Wesen sind ein und dasselbe.

_ Die Dankbarkeit, wie sie die Menschen, die von blinder Begierde geleitet werden, einander erweisen, ist zumeist eher ein Handelsgeschäft oder ein Köder, denn Dankbarkeit.

_ Niemand kann wünschen, glücklich zu sein, gut zu handeln und gut zu leben, wenn er nicht zugleich wünscht, zu sein, zu handeln und zu leben.

_ Die Leidenschaft hört auf, Leidenschaft zu sein, sobald wir uns von derselben eine klare und deutliche Idee bilden.

_ Der Handelnde wirkt durch das, was er hat,
der Leidende leidet durch das, was er nicht hat.

_ Alles, was wir deshalb begehren, weil wir mit Haß erfüllt sind, ist schmachvoll und […] ungerecht.



_ Das Gut, das ein Jeder, welcher der Tugend nachgeht, für sich begehrt, wird er auch den übrigen Menschen wünschen und um so mehr, je größer seine Erkenntnis Gottes ist.



_ Zufriedenheit mit sich selbst kann aus der Vernunft entspringen, und gerade diese Zufriedenheit, welche aus der Vernunft entspringt, ist die höchste, die es geben kann.

_ Was ist Vernunft? Der Wahnsinn aller.
Was ist Wahnsinn? Die Vernunft des einzelnen.
Was nennt ihr Wahrheit? Die Täuschung,
die Jahrhunderte alt geworden. Was Täuschung?
Die Wahrheit, die nur eine Minute gelebt.

_ Der Wille ist ebenso verschieden, von diesem oder jenem Wollen, wie Weiße von diesem oder jenem weißen Gegenstande, oder wie die Menschheit von diesem oder jenem Menschen.

_ Der Pöbel ist furchtbar, wenn er nicht fürchtet.

_ Die Menschen sind viel eher zur Rache, als zur Vergeltung der Wohltaten bereit.

_ Wer nach der Leitung der Vernunft lebt, strebt so viel er kann, den Haß, den Zorn, die Verachtung usw. eines andern gegen ihn durch Liebe oder Edelmut zu vergelten.



_ Der größte Hochmut oder der größte Kleinmut ist die größte Unkenntnis seiner selbst.

_ Der Hochmütige liebt die Gegenwart von Schmarotzern oder Schmeichlern und haßt die der Edelsinnigen.

_ Die Affekte der Überschätzung und Unterschätzung sind immer schlecht. – Überschätzung macht leicht den Menschen, der überschätzt wird, hochmütig.

_ Kleinmut ist, aus Unlust eine geringere Meinung von sich zu haben, als recht ist.

_ Alles, was da ist oder gedacht wird, ist im Vergleich mit dem wahren Gut nichts anderes als das Elend selbst.

_ Ehrgeiz ist unmäßige Begierde nach Ehre.

_ Demut ist keine Tugend, das heißt, sie entspricht nicht der Vernunft.


Zitate anderer Philosophen


Zitate von SpinozaZitate von Francis Bacon

Zitate von Platon



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Platon Zitate

Zitate von Platon


Platon (427-348 v.Chr.)



















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Funklöcher und Frequenzstörungen

Der Familien Funk hilft explizit gegen Funklöcher und Frequenzstörungen.