Sonntag, 10. August 2014

Laotse Zitate

Zitate von Laotse

Laotse 老子 (um 400 v.Chr.)


_ Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt.
千里之行,始於足下。  Qiān lǐ zhī xíng, shǐ yú zúxià.

_ Das Regieren großer Staaten sei wie das Braten kleiner Fische.
治大國若烹小鮮。  Zhì dà guó ruò pēng xiǎo xiān.

_ Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.

Laotse in Stein gemeiselt © Thanato

_ Das Weiche besiegt das Harte, das Schwache triumphiert über das Starke.
弱之勝強,柔之勝剛。 Ruò zhī shèng qiáng, róu zhī shèng gāng.

_ Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander. Schwer und Leicht vollenden einander. Lang und Kurz gestalten einander. Stimme und Ton vermählen einander. Vorher und Nachher folgen einander.

_ Der Anfang des Seins der Welt heißt die Mutter der Welt.

_ Der beste Führer ist der, dessen Existenz gar nicht bemerkt wird, der zweitbeste der, welcher geehrt und gepriesen wird, der nächstbeste der, den man fürchtet und der schlechteste der, den man hasst. Wenn die Arbeit des besten Führers getan ist, sagen die Leute: »Das haben wir selbst getan«.

_ Die Belehrung ohne Worte, den Wert des Nicht-Handelns erreichen nur wenige auf Erden.

_ Die Wiederkehr ist der Weg des Sinns. Die Sanftheit ist die Wirkung des Sinnes. Alle Dinge dieser Welt entstehen aus dem Sein. Das Sein entsteht aus dem Nichtsein.

_ Durch Liebe kann man mutig sein, durch Genügsamkeit kann man weitherzig sein. Wenn man nicht wagt, in der Welt voranzustehen, kann man das Haupt der fertigen Menschen sein.

_ Ein Land regiert man nach Regel und Maß, Krieg führt man ohne Regel mit List.

_ Farbenpracht blendet das Auge.
五色令人目盲。 Wǔ sè lìng rén mù máng.

_ Gewalt zerbricht an sich selbst.

_ Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern.
授人以魚,不如授人以漁。 Shòu rén yǐ yú, bù rú shòu rén yǐ yú.

_ Güte beim Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe, Güte in den Worten erzeugt Wahrheit.

_ Gut geht, wer ohne Spuren geht.
善行無轍迹。 Shàn xíng wú zhé jì.

_ Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege. Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut.

 _Je geschickter die Menschen, umso mehr seltene Waren.

_ Je mehr scharfe Waffen im Volk, umso wirrer der Staat.

_ Je mehr Verbote, umso ärmer das Volk.

_ Nach Wissen suchen, heißt Tag für Tag dazu gewinnen.

_ Selbst Himmel und Erde können nichts Dauerndes schaffen, um wie viel weniger der Mensch.

_ Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung.

_ Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr.
信言不美,美言不信。Xìn yán bù měi, měi yán bù xìn.

_ Was du zusammendrücken willst, das mußt du erst richtig sich ausdehnen lassen. Was du schwächen willst, das mußt du erst richtig stark werden lassen.

_ Wenn Güte als gut gelten will, wird sie zu Ungutem.

_ Wer andere besiegt, hat Kraft. Wer sich selber besiegt, hat Macht.

_ Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selber kennt, ist erleuchtet.

_ Wer das Lernen übt, vermehrt täglich. Wer den Sinn übt, vermindert täglich.

_ Wisse um das Weiße, aber bewahre das Schwarze.

_ Wo man nehmen will, muss man geben.

_ An Habe gewinnen heisst an Sein verlieren.


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