Sonntag, 9. März 2014

Deutsche Sprichwörter

Sprichworte aus Deutschland


_ Abwarten und Tee trinken.
_ Adel verpflichtet.
_ Alle Sünden in eine münden.
_ Alle Wege führen nach Rom.
_ Aller Anfang ist schwer.
_ Aller guten Dinge sind drei.
_ Alles Gute kommt von oben.


_ Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.
_ Alles neu macht der Mai.
_ Alte Füchse gehen schwer in die Falle.
_ Alte Liebe rostet nicht.
_ Alter geht vor Schönheit.
_ Alte Liebe welket nicht auch wenn es dir das Herzen bricht.
_ Alter schützt vor der Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern.
_ Alter schützt vor Torheit nicht.
_ Am Abend wird der Faule fleißig.
_ Am Anfang hieß es "lebe lang!", das Ende klang wie Grabgesang.
_ Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen dem Bauern zwei.
_ An der Leine fängt der Hund keinen Hasen.
_ An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.
_ Andre Mütter haben auch schöne Töchter.
_ Anfangen ist leicht, beharren eine Kunst.
_ Angst verleiht Flügel.
_ Appetit holt man sich woanders, gegessen wird zuhause.
_ Arbeit adelt - wir bleiben bürgerlich.
_ Arbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot.
_ Arbeite klug, nicht hart.
_ Arbeit, Müßigkeit und Ruh, schließt dem Arzt die Türe zu.
_ Arbeit zieht Arbeit nach sich.
_ Ärgere dich nicht, dass die Rosen Dornen haben, 

   sondern freu' dich, dass die Dornen Rosen haben.

_ Armut ist aller Künste Stiefmutter.
_ Auch auf dem höchsten Thron sitzt man auf dem eigenen Hintern.
_ Auch der Tüchtige braucht Glück.
_ Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
_ Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut.
_ Auf alten Pfannen lernt man kochen.
_ Auf alten Pferden lernt man reiten.
_ Auf alten Schiffen lernt man segeln.
_ Auf der Kanzel ist der Mönch keusch.
_ Auf einem Bein kann man nicht stehen.
_ Auf einen schiefen Topf gehört ein schiefer Deckel.
_ Auf einen Weisen kommen tausend Narren.
_ Auf fremden Arsch ist gut durch Feuer reiten.
_ Auf jeden Regen folgt auch Sonnenschein.
_ Auf seinem Misthaufen ist der Hahn König.
_ Augen auf beim Eierkauf.
_ Auge um Auge, Zahn um Zahn.    [
Vgl. Exodus 21,24]
_ Aus einem Esel macht man kein Reitpferd.
_ Aus den Augen, aus dem Sinn.
_ Aus fremder Leute Leder ist trefflich Riemen schneiden.
_ Aus Schaden wird man klug.
_ Aus ungelegten Eiern schlüpfen keine Hühner.
_ Außen hui und innen pfui.


_ Bäume wachsen nicht in den Himmel.
_ Begabung verpflichtet.
_ Begib dich nicht in die Höhle des Löwen.
_ Beinahe ist noch lange nicht halb.
_ Beiß nicht in die Hand, die dich füttert.
_ Bellende Hunde beißen nicht.
_ Bescheidenheit ist die höchste Form der Arroganz.
_ Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.
_ Besser arm dran als Arm ab.
_ Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.
_ Besser eine Blinde im Bett, als eine Taube auf dem Dach.
_ Besser eigenes Brot als fremder Braten.
_ Besser einäugig als blind.
_ Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.
_ Besser eine schiefe Nase als gar keine.
_ Besser schlecht im Auto gefahren als gut zu Fuß gegangen.
_ Besser schnell gestorben als langsam verdorben.
_ Besser spät als nie.
_ Betrug ist der Krämer Acker und Pflug.
_ Betrunkene und Kinder sagen die Wahrheit.
_ Betrunkene und Kinder schützt der liebe Gott.
_ Blinder Eifer schadet nur.
_ Blut ist dicker als Wasser.
_ Borgen bringt Sorgen.
_ Braune Augen sind gefährlich, aber in der Liebe ehrlich.
_ Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen.


_ Da beißt die Maus keinen Faden ab.
_ Da liegt der Hase im Pfeffer.
_ Da liegt der Hund begraben.
_ Dankbarkeit kostet nichts und tut Gott und Menschen wohl.
_ Dankbarkeit und Weizen gedeihen nur auf gutem Boden.
_ Das Auge ist ein Fenster in die Seele. 

[Vgl. Matthäus 6,22 {"Das Auge ist des Leibes Licht".}]
_ Das Denken soll man den Pferden überlassen, die haben den größeren Kopf.
_ Das Ei will klüger sein als die Henne.
_ Das Gerücht ist immer größer als die Wahrheit.
_ Das letzte Hemd hat keine Taschen.
_ Das Leben ist kein Ponyhof.
_ Das Leben ist kein Wunschkonzert.
_ Das Leben ist kein Zuckerschlecken.
_ Das macht das Kraut auch nicht mehr fett.
_ Das Rad, das am lautesten quietscht, bekommt das meiste Fett.
_ Das schlägt dem Fass den Boden aus.
_ Dem Gesunden fehlt viel, dem Kranken nur eins.
_ Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
_ Dem Hahn, der zu früh kräht, dreht man den Hals um.
_ Demut, diese schöne Tugend, ehrt das Alter und die Jugend.
_ Den letzten beißen die Hunde.
_ Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf.
_ Der Adler fängt keine Mücken.
_ Der Alten Rat, der Jungen Tat, macht Krummes grad.
_ Der Angler wartet Stunden, der Narr ein Leben.
_ Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
_ Der Appetit kommt beim Essen.
_ Der April macht, was er will.
_ Der Arzt ist ein Wegweiser ins Himmelreich.
_ Der beste Arzt ist jederzeit des eigenen Menschen Mäßigkeit.
_ Der beste Prediger ist die Zeit.
_ Der Dreck geht vor dem Besen.
_ Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln.
_ Der erste Eindruck zählt.
_ Der Esel nennt sich immer zuerst.
_ Der Faule wird erst abends fleißig.
_ Der Fisch stinkt vom Kopf her.
_ Der Frosch springt immer in den Pfuhl und säß' er auch auf gold'nem Stuhl.
_ Der frühe Vogel fängt den Wurm.
_ Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.
_ Der Glaube kann Berge versetzen.
_ Der Klügere gibt nach.
_ Der Knochen kommt nicht zum Hund, sondern der Hund zum Knochen.
_ Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
_ Der liebe Gott hat uns die Zeit geschenkt, aber von Eile hat er nichts gesagt.
_ Der Mensch denkt, Gott lenkt.
_ Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
_ Der Mensch sah in den Spiegel und erkannte sich.
_ Der Neider sieht nur das Beet, aber den Spaten sieht er nicht.
_ Der Schuster trägt die schlechtesten Schuhe.

_ Der Schnee von gestern ist der Matsch von morgen.
_ Der Teufel ist ein Eichhörnchen.
_ Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.
_ Der Ton macht die Musik.
_ Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
_ Der Wunsch ist der Vater des Gedanken.
_ Der Zweck heiligt die Mittel.
_ Des einen Leid ist des anderen Freud'.
_ Dicht daneben ist auch vorbei.
_ Die Absicht ist die Seele der Tat.
_ Die Ameise hält das Johanniswürmchen für ein großes Licht.
_ Die Axt im Hause erspart den Zimmermann.
_ Die Bohne fällt nicht weit vom Strauch.
_ Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln.
_ Die Frau ist des Mannes Visitenkarte.
_ Die Gans lehrt den Schwan das Singen.
_ Die Gesunden und die Kranken haben ungleiche Gedanken.
_ Die Hälfte seines Lebens, wartet der Soldat vergebens.
_ Die Hoffnung stirbt zuletzt.
_ Die Katze läßt das Mausen nicht.
_ Die Kuh vom Eis holen.
_ Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos.
_ Die Letzten werden die Ersten sein.   [
Vgl. Matthäus 19,30]
_ Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.
_ Die Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird.
_ Die Wahrheit liegt in der Mitte.
_ Die Wahrheit von heute ist die Lüge von morgen.
_ Die Zeit heilt alle Wunden.
_ Die Zeit ist der beste Arzt.
_ Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.
_ Doppelt genäht hält besser.
_ Draußen ein Luchs, daheim ein Maulwurf.
_ Du bist nur einmal jung.
_ Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.
_ Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben

_ Dummheit frisst, Intelligenz säuft, das Genie macht beides.
_ Dummheit ist immer Natur, Klugheit ein Kunstprodukt.

_ Dummheit schützt vor Strafe nicht.
_ Dummheit tut weh.
_ Dummheit und Stolz wachsen auf demselben Holz.


_ Ehrlich währt am längsten.
_ Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
_ Eigener Herd ist Goldes wert.
_ Eigenlob stinkt, Freundes Lob hinkt, Fremdes Lob klingt.
_ Eile mit Weile.
_ Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein.
_ Ein Apfel am Tach [Tag] hält den Doktor in Schach.
_ Ein Bauer zwischen zwei Advokaten ist ein Fisch zwischen zwei Katzen.
_ Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn.
_ Ein Brand alleine brennt nicht lange.
_ Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt.
_ Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.
_ Ein gutes Turnierpferd springt nicht höher, als es muss.
_ Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür.
_ Ein jeder ist seines Glückes Schmied.
_ Ein jeder nach seiner Art.
_ Ein junger Arzt muss drei Kirchhöfe haben.
_ Ein Lächeln ist die schönste Sprache der Welt.
_ Ein Leben wie eine Hühnerleiter: kurz und beschissen.
_ Ein leerer Topf am meisten klappert, ein leerer Kopf am meisten plappert.
_ Ein Mensch ohne Bildung ist ein Spiegel ohne Politur.
_ Ein Narr fragt mehr, als zehn Weise beantworten können.
_ Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
_ Ein rollender Stein setzt kein Moos an.
_ Ein schlafender Fuchs fängt kein Huhn.
_ Ein Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach.
_ Ein Streichholz bricht, dreißig aber nicht.
_ Ein Unglück kommt selten allein.
_ Ein voller Bauch studiert nicht gern.
_ Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.
_ Einbildung ist auch eine Form der Bildung.
_ Eine Hand wäscht die andere.
_ Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
_ Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe.
_ Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
_ Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
_ Einem nackten Mann kann man nicht in die Taschen greifen.
_ Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
_ Einer spinnt immer, wenn zwei spinnen, wird's schlimmer.
_ Einer trage des anderen Last.
_ Einer zahlt immer drauf.
_ Einmal findet jeder seinen Meister.
_ Einmal ist keinmal.
_ Ein Pferd ohne Reiter bleibt ein Pferd; ein Reiter ohne Pferd ist nur noch ein Mensch.
_ Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.
_ Ein Unglück kommt selten allein.
_ Ende gut, alles gut.
_ Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.
_ Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
_ Erst kommt das Fressen, dann die Moral.    [
Bertolt Brecht]
_ Erst schmeicheln, dann kratzen, das schickt sich nur für Katzen.
_ Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
_ Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung.
_ Es gibt nichts Gutes außer man tut es.
_ Es hat nicht sollen sein.
_ Es ist Jacke wie Hose.
_ Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet.
_ Es ist etwas faul im Staate Dänemark.   [
William Shakespeare]
_ Es ist leichter sich zu entschuldigen als vorher um Erlaubnis zu fragen.
_ Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
_ Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
_ Es kommt alles wie es kommen muss.
_ Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
_ Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen


_ Faulheit denkt scharf.
_ Faulheit ist die Triebfeder des Fortschritts.
_ Faulheit lohnt mit Armut.
_ Fehlt es am Wind, so greife zum Ruder.
_ Feigheit ist manchmal ein Zeichen von Klugheit.
_ Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber schlimme Herren.
_ Fliegen und Freunde kommen im Sommer.
_ Frechheit siegt.
_ Frisch, fromm, fröhlich, frei.
_ Frisch gewagt ist halb gewonnen.
_ Früh krümmt sich, was ein Haken werden will.
_ Früh übt sich, was ein Meister werden will.
_ Frühe Zucht bringt gute Frucht.
_ Fünf Minuten vor der Zeit, ist des Soldaten Pünktlichkeit.
_ Für jede Dummheit findet sich einer, der sie macht.
_ Für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel.

_ Geben ist seliger denn nehmen.
_ Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden.
_ Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.
_ Gegensätze ziehen sich an.
_ Geiz ist die größte Armut.
_ Geld allein macht nicht glücklich.
_ Geld allein macht nicht unglücklich.
_ Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.
_ Geld regiert die Welt.
_ Geld stinkt nicht.
_ Gelegenheit macht Diebe.
_ Gelegenheit macht Liebe.
_ Gerste und Malz, Gott erhalt's.
_ Geschmierte halten sich gern für Gesalbte.
_ Geteilte Freude ist doppelte Freude.
_ Geteilter Pudding ist halber Pudding.
_ Geteiltes Leid ist halbes Leid.
_ Gib den kleinen Finger, und man nimmt die ganze Hand.
_ Gibst du mir, so geb' ich dir.
_ Gleich und gleich gesellt sich gern.
_ Gleich Vieh leckt sich gern.
_ Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.
_ Glück im Unglück.
_ Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein.
_ Gottes Wege sind unergründlich.
_ Gott lässt genesen, der Arzt kassiert die Spesen.
_ Gott sprach »Es werde Licht!« doch Petrus fand den Schalter nicht.
_ Große Klappe, nichts dahinter.
_ Gut Ding will Weile haben.
_ Guter Jurist, schlechter Christ.
_ Guter Rat ist teuer.

_ Handwerk hat goldenen Boden.
_ Harte Schale und weicher Kern.
_ Hast du kein Pferd, so nimm den Esel.
_ Haste was, dann biste was.
_ Hätte, Wenn und Aber, alles nur Gelaber.
_ Heim und Herd sind Goldes Wert.
_ Heiter kommt weiter.
_ Heute ist die beste Zeit.
_ Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.
_ Hinterher ist man immer klüger.
_ Hochmut kommt vor dem Fall.
_ Höflichkeit ist wie ein Luftkissen: nichts darin, doch es mildert die Stöße des Lebens.
_ Hunde, die bellen, beißen nicht.
_ Hundert Jahre und kein bisschen weise.
_ Hunger ist der beste Koch.

_ Ich bin ein angesehener Mann, sagte der Dieb, da er am Schandpfahl stand.
_ Im Becher ersaufen mehr Leute als im Bach.
_ Im Dunkeln ist gut munkeln, aber nicht gut Flöhe fangen.
_ Im Falle eines Falles, ist richtig fallen alles.
_ Im Krieg ist jedes Loch ein Bunker.
_ Im Leben kommt alles, wie es vom Schicksal bestimmt ist.
_ Im Mund ist alles rund.
_ Im Sturm tut es jeder Hafen.
_ Im Wein liegt die Wahrheit.
_ Immer bleibt der Affe ein Affe - werd' er selbst König oder Pfaffe.
_ In der aller größten Not, schmeckt der Käs' auch ohne Brot.
_ In der geballten Faust sind alle Finger gleich.
_ In der Kürze liegt die Würze.
_ In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt.
_ In der Nacht sind alle Katzen grau.
_ In der Not frisst der Teufel Fliegen.
_ In der Ruhe liegt die Kraft.
_ In Gefahr und größter Not ist der Mittelweg der Tod.
_ Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
_ Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.

_ Je älter der Bock, desto steifer das Horn.
_ Je mehr Gesetz, je weniger Recht.
_ Jede Münze hat zwei Seiten.
_ Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
_ Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
_ Jeder Topf hat einen Deckel.

_ Keine Antwort ist auch eine Antwort.
_ Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied.
_ Keine Rose ohne Dornen.
_ Keiner ist zu klein, ein Meister zu sein.
_ Kindermund tut Wahrheit kund.
_ Klage ist des Händlers Gruß.
_ Klappern gehört zum Handwerk.
_ Kleider machen Leute.
_ Klein, aber fein.
_ Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.
_ Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder große Sorgen.
_ Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort.
_ Kleinvieh macht auch Mist.
_ Klug wird man nur aus Erfahrung.
_ Knapp daneben ist auch vorbei.
_ Kommt Zeit, kommt Rat.
_ Kurz gefreut, lang bereut.

_ Lachen ist die beste Medizin.
_ Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen.
_ Lange Rede, kurzer Sinn.
_ Lass die Leute reden, sie reden über jeden.
_ Leere Wagen klappern am meisten.
_ Lebendige Beispiele erklären tote Regeln.
_ Leben und leben lassen.
_ Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
_ Lerne Ordnung, liebe sie. Sie erspart dir Zeit und Müh'.
_ Lesen gefährdet die Dummheit.
_ Liebe geht durch den Magen.
_ Liebe macht blind.
_ Liebe vergeht, Hektar besteht.
_ Lieber arm dran als Arm ab.
_ Lieber arm und gesund, als reich und krank.
_ Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
_ Lügen haben kurze Beine.
_ Lustig gelebt und selig gestorben, heißt dem Teufel die Rechnung verdorben.

_ Mach was du willst, die Leute reden eh.
_ Mamor, Stein und Eisen bricht, aber Omas Plätzchen nicht.
_ Man glaubt einem Auge mehr als zwei Ohren.
_ Man muss auch zwischen den Zeilen lesen.
_ Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.
_ Man muss die Menschen so nehmen, wie sie sind, und nicht, wie sie sein müssten.
_ Man muss nichts - außer sterben.
_ Man wird alt wie ein Haus und lernt nie aus.
_ Man wird alt wie 'ne Kuh und lernt immer noch dazu.
_ Man wird zu schnell alt und zu spät g'scheit.
_ Manchmal muss man durch Dornen gehen, um Rosen zu erreichen.
_ Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen.
_ Millionen Fliegen können sich nicht irren.
_ Mit den Lahmen lernt man hinken, mit den Säufern trinken.
_ Mit der Gabel ist es eine Ehr, mit dem Löffel erwischt man mehr.
_ Mit dir ist nicht gut Kirschenessen.
_ Mitgefangen, mitgehangen.
_ Mit Speck fängt man Mäuse.
_ Müßiggang ist aller Laster Anfang.

_ Nach dem Essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun.
_ Nach den Flitterwochen kommen die Zitterwochen.
_ Nachts sind alle Katzen grau.
_ Neid und Missgunst sind die höchsten Formen der Anerkennung.
_ Neue Besen kehren gut.
_ Neun Leben hat die Katze.
_ Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.
_ Nicht lang schnacken, Kopf in' Nacken.
_ Nicht wieder tun ist die beste Buße.
_ Nichts ist gelber als gelb selber.
_ Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.
_ Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
_ Niemand kann mir verbieten, über Nacht klüger zu werden.
_ Nobel geht die Welt zu Grunde.
_ Not macht erfinderisch.
_ Nur ein guter Seemann sticht auch ins rote Meer.
_ Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt an die Quelle.

_ Oft gesagt, nie gewagt.
_ Ohne Schweiß kein Preis.
_ Ordnung ist das halbe Leben und ich hasse halbe Sachen.
_ Organisation ist alles.

_ Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
_ Passt wie die Faust auf`s Auge.
_ Pech im Spiel, Glück in der Liebe.
_ Pech in der Liebe, Glück im Spiel.
_ Pessimisten sind Optimisten mit mehr Erfahrung.
_ Pferde lassen sich zum Wasser bringen, aber nicht zum Trinken zwingen.
_ Politik verdirbt den Charakter.
_ Probieren geht über studieren.

_ Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.
_ Quantität ist nicht gleich Qualität.

_ Rache ist süß.
_ Raubvögel singen nicht.
_ Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
_ Reisende soll man nicht aufhalten.
_ Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
_ Rostige Dächer haben meist feuchte Keller.
_ Rotes Haar und Erlenhecken wachsen meist auf guten Flecken.

_ Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
_ Säge nicht an dem Ast, auf dem du sitzt.
_ Schadenfreude ist die beste Freude.
_ Schaffe, schaffe, Häusle baue und net nach de Mädle schaue.
_ Scherben bringen Glück.
_ Schlafende Hunde soll man nicht wecken.
_ Schlaf ist die beste Medizin.
_ Schlechten Leuten geht's immer gut.
_ Schuster, bleib bei deinem Leisten.
_ Sei es wie es sei.
_ Selbsterkenntnis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung.
_ Selbst die größten Könige gehen zu Fuß aufs Klo.
_ Selbst ist der Mann.
_ Selbst ist die Frau.
_ Sich selbst zu besiegen ist der schönste Sieg.
_ Sitzt, wackelt und hat Luft.
_ So gern wir alle würden alt, wenn's erst kommt, ist's jedem zu bald.
_ So schnell schießen die Preußen nicht.
_ Soldaten holen nur und bringen nichts.
_ Soldaten sind des Feindes Trutz, Des Landes Schutz.
_ Spiel nicht mit dem Schießgewehr, denn es könnt' geladen sein.
_ Spinne am Abend - erquickend und labend.
_ Spinne am Mittag - Glück am Dritttag.
_ Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen.
_ Sport ist Mord.
_ Stadtluft macht frei.
_ Steter Tropfen höhlt den Stein.
_ Stille Wasser sind tief.
_ Stillstand bedeutet Rückschritt.

_ Totgesagte leben länger.
_ Träum' süß von sauren Gurken.
_ Träume sind Schäume.
_ Trautes Heim, Glück allein.
_ Trink, was klar ist, iss, was gar ist, sag, was wahr ist.
_ Tritt ein, bring Glück herein.
_ Trocken Brot macht Wangen rot.
_ Tue Gutes und rede darüber.
_ Tue nichts Gutes, dann passiert dir nichts Schlechtes.

_ Übermut kommt vor dem Fall.
_ Übermut tut selten gut.
_ Über'm vollen Bauch lächelt ein fröhliches Haupt.
_ Über vergossene Milch soll man nicht jammern.
_ Übung macht den Meister.
_ Umsonst ist nicht einmal der Tod - er kostet das Leben.
_ Undank ist der Welten Lohn.
_ Ungerecht geht die Welt zu Grunde.
_ Unkraut vergeht nicht.
_ Uns ist beschieden dies und das: Der eine sitzt trocken, der andere nass.
_ Unter Blinden ist der Einäugige König.
_ Unter jedem Dach ein Ach.
_ Unverhofft kommt oft.

_ Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.

_ Vertrau auf Jesus in allen Dingen, dann wir dir alles wohlgelingen.
_ Viele Wenige geben ein Viel.
_ Viel Feind, viel Ehr'.
_ Viel hilft viel.
_ Viel Lärm um nichts.
_ Viel Köche verderben den Brei.
_ Voller Bauch studiert nicht gern.
_ Vom Wiegen wird die Sau nicht fett.
_ Von den Worten zu den Taten ist es ein weiter Weg.
_ Von der Wiege bis zur Bahre, feste Gewohnheiten sind das einzig Wahre.
_ Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare. 
_ Von hinten Lyzeum, von vorne Museum.
_ Von nichts kommt nichts.
_ Vorfreude ist die schönste Freude.
_ Vor Gericht sind alle gleich, nur manche ein wenig gleicher.
_ Vor Gericht und auf hoher See bist du in Gottes Hand.
_ Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.


_ Wahltag ist Zahltag.
_ Wahrer Adel liegt im Gemüte und nicht im Geblüte.
_ Warte nie bis du Zeit hast.
_ Was dem einen seine Eule, ist dem anderen sein Nachtigall.
_ Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
_ Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.
_ Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
_ Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem andern zu.
_ Was juckt es die stolze Eiche, wenn sich der Eber an ihr reibt?
_ Was lange währt, wird endlich gut.
_ Was man erheiratet, muss man nicht erarbeiten.
_ Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben.
_ Was nicht passt, wird passend gemacht.
_ Was sich neckt, das liebt sich.
_ Was übrig lässt Christus, das holt der Fiskus.
_ Wasser hat keine Balken.
_ Was muss, das muss.
_ Wem's nicht geht nach seinem Willen, den stechen leicht die Grillen.
_ Weniger ist mehr.
_ Wenn das Arbeiten nur leicht wär, tät's der Bürgermeister selber.
_ Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär', wär' ich längst schon Millionär.
_ Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt's an der Badehose.
_ Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berge gehen.
_ Wenn der Kuchen spricht, schweigen die Krümel.
_ Wenn die Bauern besoffen sind, laufen die Pferde am besten.
_ Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.
_ Wenn du einen Freund brauchst, kaufe dir einen Hund.
_ Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.
_ Wenn du schnell ans Ziel willst, gehe langsam.
_ Wenn es am besten schmeckt, soll man aufhören.
_ Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis tanzen.
_ Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
_ Wer am Fluss baut, muss mit nassen Füßen rechnen.
_ Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
_ Wer A sagt, muss auch B sagen.
_ Wer bei den Frauen keine Gunst hat, kann sich leicht der Keuschheit rühmen.
_ Wer borgt ohne Bürgen und Pfand, dem sitzt ein Wurm im Verstand.
_ Wer dem Pferd seinen Willen lässt, den wirft es aus dem Sattel.
_ Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.
_ Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
_ Wer die Wahl hat, hat die Qual.
_ Wer dir lange droht, macht dich nimmer tot.
_ Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.
_ Wer fleißig dient und treu hält aus, der baut sich dereinst sein eigen Haus.
_ Wer gegen den Wind pisst, bekommt nasse Hosen.
_ Wer Glück hat, dem fohlt sogar der Wallach.
_ Wer Grillen jagt, wird Grillen fangen.
_ Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
_ Wer mit dem Teufel frühstücken will, muß einen langen Löffel haben.
_ Wer mit den Wölfen essen will, muss mit den Wölfen heulen.
_ Wer mit jungen Pferden pflügt, der macht krumme Furchen.
_ Wer nicht anfängt, wird nicht fertig.
_ Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.
_ Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.
_ Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
_ Wer nicht will, der hat schon.
_ Wer nichts wird, wird Wirt.
_ Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen.
_ Wer rastet, der rostet.
_ Wer schläft, der sündigt nicht.
_ Wer schon hat, der will nicht mehr.
_ Wer schön sein will, muss leiden.
_ Wer sich im Alter wärmen will, muss sich in der Jugend einen Ofen bauen.
_ Wer wagt, gewinnt.
_ Wer Wind sät wird Sturm ernten.
_ Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
_ Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
_ Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
_ Wie der Vater, so der Sohn.
_ Wie die Faust auf`s Auge.
_ Wie du mir, so ich dir.
_ Wie gewonnen, so zerronnen.    [
Johann Wolfgang von Goethe]
_ Wie man aussieht, so wird man angesehen.
_ Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus.
_ Wie man sich bettet, so liegt man.
_ Willst du was gelten, dann mach dich selten.
_ Wir sind das Volk.
_ Wissen ist Macht.     [
Francis Bacon]
_ Wo Dünkel über den Augen liegt, da kann kein Licht hinein.
_ Wo ein Adler nicht fort kann, findet eine Fliege noch zehn Wege.
_ Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
_ Wo gehobelt wird, da fallen Späne.
_ Wo kein Kläger, da kein Richter.
_ Wo Rauch ist, da ist auch Feuer.
_ Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
_ Worten sollten Taten folgen.
_ Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.  [
Wittgenstein]

_ Zehn mal Versagen ist besser als einmal Lügen.
_ Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.
_ Zu viele Köche verderben den Brei.
_ Zusammen ist man stark.
_ Zwei Dumme, ein Gedanke.
_ Zwei Regeln für Erfolg im Leben: erzähle nicht alles.
_ Zweimal abgeschnitten und immer noch zu kurz, sagte der Schneider.
_ Zwei Tode kann niemand sterben.


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