Freitag, 23. Januar 2015

Seneca Zitate

Seneca Zitate
Lucius Annaeus Seneca

Zitate von Seneca

Lucius Annaeus Seneca (1-65 n.Chr.)


_ Wer überall ist, ist nirgendwo.

_ Der lebt, der vielen nützlich ist.

_ Willst du geliebt werden, so liebe!

_ Das Geld hat noch keinen reich gemacht.

_ Den größten Reichtum hat, wer arm an Begierden ist.
    
_ Kein Besitz macht Freude, wenn der Freund fehlt.

_ Die Rede ist die Kleidung der Seele.

_ Die Philosophie lehrt handeln, nicht schwatzen.

_ Alle Kunst ist Nachahmung der Natur.

_ Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.

_ Keine Kunst ist, was durch Zufall seinen Zweck erreicht.

_ Es gibt keinen bequemen Weg, der von der Erde zu den Sternen führt.

_ Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.   
    
_ Wenn ein Seemann nicht weiß, welches Ufer er ansteuern muß, dann ist kein Wind der richtige.

_ Jeder, der einen anderen schlechter macht, wird es dadurch selbst.
Seneca Zitate
Handbuch des Glücklichen Lebens © Anaconda Verlag


_ Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

_ Die Zeit wird kommen, wo unsere Nachkommen sich wundern, dass wir so offenbare Dinge nicht gewußt haben.  
    
_ Vieles haben die geleistet, die vor uns gewesen sind; aber sie haben es nicht zu Ende geleistet.

_ Oh wie gut erginge es manchen Menschen, wenn sie einmal aus ihrem Geleise herauskämen.

_ Willst du, daß einer in der Gefahr nicht zittert, dann trainiere ihn vor der Gefahr.

_ Siehst du, daß der Stil ängstlich geglättet und ausgefeilt ist, kannst du sicher sein, daß sich auch die Seele des Autors mit Bagatellen befaßt.

_ Fest und stark ist nur der Baum, der unablässig Windstössen ausgesetzt war, denn im Kampf festigen und verstärken sich seine Wurzeln.

_ Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müßte, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.

_ Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.

_ Das Wort Schwierigkeit muß gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden. Hinfort damit!

_ Halte Dir die rasende Schnelligkeit der Zeit vor Augen.

_ Man irrt, wenn man glaubt, daß Schenken eine leichte Sache sei.

_ In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.

_ Am meisten nützt eine Rede, die sich in kleinen Abschnitten in die Seele einschleicht.
Seneca Zitate
Von der Seelenruhe © Anaconda Verlag

_ Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.

_ Wir wagen es nicht, weil es schwer ist, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

_ Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt.

_ Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.

_ Es kommt nicht darauf an, wie vielen, sondern welchen du gefällst.

_ Ein Mensch, der leidet, bevor es nötig ist, leidet mehr als nötig.

_ Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.

_ Wie bei einem Theaterstück kommt es beim Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es gespielt wird.

_ Ein Kranker braucht keinen beredten Arzt.
    
_ Nichtwollen ist der Grund, nicht können nur der Vorwand.

_ Ums Wort geht, wie ich denke, der Streit, über die Sache besteht Einigkeit.
    
_ Wenn etwas kleiner ist als das Größte, so ist es darum noch lange nicht unbedeutend. 
    
_ Hektik weist auf ein krankes Gemüt. Hauptmerkmal eines geordneten Verstandes ist Beharrungsvermögen und die Fähigkeit, mit sich selbst umgehen zu können.  
    
_ Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.

_ Nichts hindert die Genesung so sehr wie der häufige Wechsel der Heilmittel. 

_ Fortschritt besteht wesentlich darin, fortschreiten zu wollen.

_ Nichts macht uns größere Beschwerden, als wenn wir auf das Geschwätz der Menge hören und in ihrem Beifall, wie es so oft geschieht, einen Maßstab für das Gute sehen.  
    
_ Der Lohn eines Amtes ist das Amt selbst.

_ Während man es aufschiebt, geht das Leben vorüber.

_ Fang jetzt an zu leben, und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.

_ Wer jeden Abend sagen kann, "ich habe gelebt", dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn.

_ Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; daß ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab.

_ Wer darüber klagt, daß jemand gestorben ist, klagt darüber, daß er ein Mensch gewesen ist.


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